Drei Verfahren werden gern verwechselt. Ein Schiedsgericht entscheidet über Ihren Konflikt. Eine Schlichtung macht Ihnen einen Vorschlag. Eine Mediation tut beides nicht – hier entwickeln Sie die Lösung selbst, und ich biete den Rahmen, in dem das möglich wird. Der Unterschied klingt klein, ist aber der Kern: Was Menschen selbst erarbeiten, tragen sie mit. Was ihnen auferlegt wird, tragen sie oft nach.
Aus den einzelnen Bausteinen wird eine gemeinsame Vereinbarung.
Wer zu mir kommt, sucht oft vergeblich nach dem Verhandlungstisch. Es gibt keinen. Wir sitzen in offener Runde, einander zugewandt – niemand kann sich hinter einer Tischkante verschanzen. Und manchmal braucht ein Konflikt Bilder statt Worte: Dann stelle ich z.B. Holzfiguren auf, die die Konstellation sichtbar machen, oder lege Gefühlsmonster-Karten aus, die Emotionen einen Namen geben, die man sonst nicht ausspricht.
Sie zahlen die Sitzungszeit – sonst nichts. Am Ende der Mediation steht ihre gemeinsame Vereinbarung. Rechtlich verbindlich wird sie in vielen Bereichen durch Abschluss einer notariellen Vereinbarung.